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Toni im zarten Alter von drei JahrenAnton, auch Toni genannt, ist in Sigmaringen geboren und auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Das Bild hier zeigt ihn in jungen Jahren, sozusagen noch am Beginn seiner irdischen Laufbahn. Um die Haare haben ihn schon immer alle beneidet. Die hat er immer noch, wenn auch nicht mehr ganz so lang. Nicht, dass sie inzwischen ausgefallen wären - der Friseur hat immer noch ordentlich zu arbeiten für sein Geld.
Bereits zu Zeiten der Grundschule (in der Katholischen Volksschule von Frohnstetten) trug man eine wesentlich ordentlichere Haartracht. Das Bild zeigt die Klassen 3 und 4 im Jahre 1959. Wir sind gespannt, wer sich da alles darauf wiedererkennt! Toni ist jedenfalls der fast in der rechten Ecke in der vordersten Reihe, mit dem dunklen Pullover.Klassenfoto von 1959
An die Grundschule schloss sich eine Karriere im Staatlichen Gymnasium in Sigmaringen an. Damals war der Schulweg nicht ganz einfach: 3 km zu Fuß, und 19 km mit der Bahn. Erst die Jahre in der Oberstufe brachten mit einem regelmäßigen Schulbus eine gewisse Bequemlichkeit - aber auch Probleme. Während man im Zug nämlich problemlos Hausaufgaben erledigen kann, ist das im Bus fast ausgeschlossen.
Das Gymnasium in Sigmaringen steht immer noch da, aber das Gebäude beherbergt jetzt die Realschule. Bei unserem letzten Klassentreffen haben wir dennoch gerne das alte Gemäuer wieder besucht. Dem Abitur anno 1969 (sozusagen Turbo wegen der zwei "Kurzschuljahre") folgte ein Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen, das wegen der wirtschaftskundlichen Exkursionen etwas länger benötigte. Aber alles hat schließlich ein Ende, und so fand Toni sich 1979 mit zwei Staatsexamina im Landesdienst wieder. Heute beschäftigt er sich beim Regierungspräsidium in Tübingen mit den rechtlichen und verwaltungsmäßigen Aspekten des Straßenbaus.

Renate vor der HaustürAus einer ganz anderen Ecke kommt Renate. Sie ist geboren in Karl-Marx-Stadt, das heute wieder wie zuvor Chemnitz heißt. Dort besuchte sie auch noch ein wenig den Kindergarten, folgte aber ihren Eltern, als diese über Berlin der DDR den Rücken kehrten. Die Familie kam über Hamburg, Tübingen, Stuttgart und Ebingen nach Bitz. Steter Wechsel ist nicht immer von Vorteil, und Renate hat den dauernden Verlust von Freunden und die ständigen Schulwechsel nicht in besonders guter Erinnerung. Nach der Schule begann sie eine Arzthelferinnenlehre in Ebingen. Lehrjahre sind gewiss keine Herrenjahre, und diese Ausbildung hatte es ordentlich in sich. Aber vom Ergebnis her hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Kennen gelernt haben sich Renate und Toni, weil seine Schwester in derselben Praxis eine Lehrstelle bekam und die beiden Mädels einen gemeinsamen Laborkurs in Aulendorf besuchten. Dafür brauchte man einen Fahrer. Und dieser fand sich in Person von Toni, der gerade seinen ersten Käfer erworben hatte. Nach einem gemeinsamen Fasnetsball war der Weg dann vorgezeichnet.
Renate orientierte sich nach ihrem Toni und suchte einen neuen Job in Pfäffingen, wo Dr. Spranger gerade eine neue Praxis aufgemacht hatte. Dahin ist sie schließlich auch wieder zurückgekehrt, als wir aus dem Unterland wieder zurückkamen. In der Nachfolgepraxis ist sie auch heute noch regelmäßig anzutreffen.
Katrin ist in Heilbronn-Neckargartach geboren, als Toni beim Landratsamt Heilbronn versuchte, das Baurecht in der Praxis umzusetzen. Die Zeit dort war schön, aber nur allzu kurz, und kaum waren wir mit Rainers Geburt zu viert, führte uns der Weg wieder hierher. Katrin, Rainer und Franziska gingen in Entringen auf die Grundschule. Die Mädchen setzten ihren Schulweg am Carlo-Schmid-Gymnasium in Tübingen fort, wo Katrin 1999 und Franzi 2006 Abi machten. Rainer machte die mittlere Reife an der Albert-Schweitzer-Realschule und ist inzwischen ausgelernter Landschaftsgärtner. Katrin hat seit Herbst 2006 ihr Diplom in Bioinformatik und Franzi studiert trotz aller väterlichen Warnungen Jura.

So, das sind in groben Zügen alle Informationen über uns, die auch nur entfernt noch von Interesse sein könnten. Mehr wird nicht verraten, weil einerseits die Öffentlichkeit ohnehin schon viel zu viel weiß und andererseits alle unsere Freunde sowieso genügend wissen.